Feldversuch eHighway Schleswig-Holstein

Projektbeschreibung

Zwei Phasen eines Feldversuchs

Im Projekt FESH, Feldversuch eHighway Schleswig-Holstein, soll ein Oberleitungssystem, das in den vom Bund geförderten ENUBA-Forschungsprojekten (Elektromobilität bei schweren Nutzfahrzeugen zur Umweltentlastung von Ballungsräumen) für schwere Lastkraftwagen entwickelt worden ist, nun in der Praxis erprobt werden.

In der ersten Projektphase FESH1 soll die Infrastruktur, d.h. die Oberleitungsanlage bis Ende 2018 aufgebaut werden. Anschließend erfolgt in der Phase FESH2 eine mehrjährige praxisnahe Erprobung des Systems. Der Betrieb der Anlage und der für diese ausgerüsteten eLKW wird dabei durch wissenschaftliche Untersuchungen verschiedener Forschungseinrichtungen begleitetet.

Zur grundlegenden Funktionsweise des eHighway

Das System eHighway ähnelt Oberleitungssystemen von Straßenbahnen und Oberleitungsbussen (Trolleybusse) welche hier letztlich für die Autobahn und den Straßengüterverkehr adaptiert wurden.

Die eLKW sind mit neuartigen Stromabnehmern über dem Führerhaus und in der Regel einem dieselelektrischen Hybridantrieb ausgestattet. Die Stromabnehmer, Pantographen genannt, lassen sich auch während der Fahrt nahezu vollautomatisch mit der Oberleitung verbinden. Über diese Schnittstelle wird dann der Elektromotor des eLKW mit Strom aus der Oberleitung versorgt. Gleichzeitig können Batterien aufgeladen werden, wodurch der eLKW auch auf einem nicht elektrifizieren Streckenabschnitt für einige Zeit weiter rein elektrisch fahren kann. So verbraucht der Oberleitungs-LKW auf dem elektrifizierten Autobahnabschnitt keinen Dieselkraftstoff, sondern nur im dieselelektrischen Betrieb des Hybridantriebs.

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